An das Renommee der Schweizer Wirtschaft denken

Einzelne Konzerne mit Sitz in der Schweiz machen mit Menschenrechtsverletzungen und Verstössen gegen Umweltstandards negative Schlagzeilen. Die Konzernverantwortungsinitiative will solches Verhalten verhindern. Dies ergibt auch aus Sicht der Wirtschaft Sinn, denn rücksichtslos agierende Konzernvertreter schaden nicht nur den Betroffenen, sondern auch dem Renommee der Schweizer Wirtschaft.

Unverständlicherweise bekämpfen gewisse Wirtschaftsverbände die Initiative sowie den moderaten Gegenvorschlag. Mit ihrer Opposition leisten diese Verbände gefährlichen Kräften Vorschub. Sie verkennen, dass einzelne Konzerne mit unsorgfältigem Wirtschaften zur wachsenden Globalisierungsskepsis beigetragen haben. Und die Funktionäre verstärken mit ihrer Haltung das Bild in der Öffentlichkeit, dass skrupelloses Verhalten in Kauf genommen und gebilligt wird. Das gibt den Kräften Aufwind, welche gerne behaupten, dass die Wirtschaft nur aus gewissenlosen Vertreterinnen und Vertretern von profitgierigen Grosskonzernen bestehe.

Den ganzen Beitrag von Dietrich Pestalozzi in der NZZ lesen Sie hier.

Jela Kistler