Konzernverantwortungsinitiative – klare Sache oder was?

Klare Sache, würde man als unbefangene Person zunächst meinen: Die Beachtung grundlegender Menschenrechte und weiterer Prinzipien «anständigen», sozial- und umweltverträglichen Handelns verdient auch im Wirtschaftsleben unbedingten (oder mit Immanuel Kant: «kategorischen») Vorrang vor kommerziellen Interessen. So ist denn die im Oktober 2016 von einer eindrücklich umfassenden Allianz schweizerischer Nichtregierungsorganisationen lancierte Konzernverantwortungsinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» im breiten Publikum auf Anhieb mit ungewöhnlich hohen, anhaltenden Zustimmungsraten um die 75% angekommen. Der «Volkswille» erscheint somit als recht klar; doch die Politik zögert. Das ist, wie nachfolgend aufgezeigt werden soll, nicht nur handfesten Geschäftsinteressen zuzuschreiben, sondern hängt mit tief verwurzelten Denkmustern in Wirtschaft und Politik zusammen.

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