Keine ideologischen Scheuklappen

Heinz Karrer, Präsident von Economiesuisse, behauptet in der Aargauer Zeitung, dass die Konzernverantwortungsinitiative die Risiken für heimische Unternehmen vervielfache. Dietrich Pestalozzi, Verwaltungsratspräsident einer mittelständischen Firma mit knapp 300 Mitarbeitenden und Vorstandsmitglied des Wirtschaftskomitees für verantwortungsvolle Unternehmen will diese Darstellung nicht unwidersprochen lasssen.

Heute haben wir die Situation, dass sich Konzerne skrupellos einen Wettbewerbsvorteil zulasten von Mitbewerbern verschaffen können. Gewiss, das tut nur eine kleine Minderheit. Doch umso dezidierter sollten sich verantwortungsbewusste Unternehmen gegen diese schwarzen Schafe wehren, die im Ausland zum Beispiel Kinderarbeit in Kauf nehmen und den kurzfristigen Profit höher gewichten als den Schutz von Mensch und Umwelt.

Die Konzernverantwortungsinitiative will solchen Geschäftspraktiken einen Riegel schieben. Karrer wirft der Initative vor, die Wirtscahft aus ideologischen Gründen unter «Generalverdacht» zu stellen. Dabei erscheint eher die vehemente Ablehnung der Initiative durch Economiesuisse ideologisch geprägt. Sie erkennt die Zeichen der Zeit nicht, dass uns alle – die Menschen hier und andernorts – nur verantwortungsvolles Handeln voranbringt.

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